Rundgang 3

Beschreibung

Volkeningstraße - Liebfrauenweg - Hauptheide - Vilsendorfer Straße - Wörheider Weg - Deliusstraße - Jöllenbecker Straße - Im Langen Siek (Länge: 3,7 km; mit Erweiterung: 4,7 km)

1. Leineweberhaus BrüngerBrüngers Kotten, Jöllequelle

Zwei unter Denkmalschutz stehende Fachwerkhäuser der Leineweber-Familie Brünger geben einen Eindruck vom Jöllenbecker Ortsbild früherer Jahrhunderte. Bis ca. 1860 wurden im heimischen Raum größere und kleinere Häuser (= Kotten) ausschließlich im Fachwerkstil gebaut, meist in der Nähe von Quellgebieten und Bachläufen.

2. Hauptschule Jöllenbeck

1952 konnte auf dem sog. Westerfeld der erste Bauabschnitt der neuen Volksschule Jöllenbeck-Dorf (= Westerfeldschule) eingeweiht werden. Der Neubau wurde durch Zuzug vieler Heimatvertriebener nach dem 2. Weltkrieg notwendig. Durch weitere Anbauten entstand das Schulzentrum. Seit 1968 Hauptschule Jöllenbeck.

3. Alter Friedhof auf dem Westerfeld

Von 1827 bis 1866 Bestattung der Toten auf diesem Friedhof. Bereits nach 39 Jahren musste dieser Friedhof wegen zu hoher Bodenfeuchtigkeit aufgegeben werden.

34. Katholische Liebfrauenkirche

Erst im Verlauf des 2. Weltkrieges und nach dessen Ende stieg die Anzahl der katholischen Christen ständig an. Zunächst Gottesdienst in der evangelischen Kirche. 1957/58 bekam die Gemeinde eine eigene Kirche, 1983 Erweiterung und Anbau des Gemeindehauses (Graf-von-Galen-Haus).

35. Ehemalige Hausweberei

Im Garten von Haus Leggeweg 1, erbaut 1932. In dem quadratischen Gebäude war Platz für vier mechanische Webstühle, gewebt wurde hier für die Fa. C.A. Delius & Söhne. Hauswebereien gab es in Jöllenbeck bis ca. 1960.

36. Moschee

Gegründet Juni 1994 durch den Islamischen Kulturverein. In dem 1934 errichteten Gebäude befand sich bis 1964 eine Getreidemühle.

37. Vom Leinen zur Seide zum technischen Gewebe

38. Feuerwache Wörheider Weg

1818 Anschaffung der ersten Feuerspritze durch die Gemeinde, 1889 Gründung einer organisierten Wehr, daraus entwickelte sich die Freiwillige Feuerwehr in Jöllenbeck an verschiedenen Standorten, u.a. "Spritzenhaus" Amtsstraße, C.A. Delius & Söhne. Ein Höhepunkt war die Einweihung der Feuerwache 1985 am heutigen Standort.

39. Ehemalige Volksschule Heidsieker Heide

40. Hof Heidsiek

41. Paul-Gerhard-Altenzentrum

 Nach Aufgabe des Pflegebereiches im Haus Eickumer Straße 1 wurde 1986 das Altenzentrum der evangelischen Kirchengemeinde mit Pflegeplätzen und Wohnungen errichtet, erweitert 2009 um das Haus Lichtblicke.

Erweiterung

Rundgang 3 - Erweiterung

42. Hinweis auf Koordinaten zum Ortsmittelpunkt Jöllenbeck

Der geografische Mittelpunkt des Stadtbezirkes Jöllenbeck, entstanden 1930 als Amtsbezirk durch Zusammenschluss von Jöllenbeck, Vilsendorf und Theesen, liegt auf der Liegewiese des Freibades im Moorbachtal.

{Andere Objekte}

Objekte außerhalb der Rundgänge 1-3

43. Ehemalige Örkenschule Hasenpatt 4

Heute Wohnhaus, Einstellung des Schulbetriebes 1960. Das 1887/88 erbaute Schulgebäude hatte zwei Vorgängerschulen als Nebenschulen in Niederjöllenbeck (seit 1800)

44. Königsbrücke, Eickumer Straße bei 214a

Die schwierigen Wegeverhältnisse um Jöllenbeck begannen sich mit dem sog. Chausseen zu bessern, 1795 - 1801 erster Ausbau des Landweges von Herford nach Bielefeld über Jöllenbeck. Zum Bau der steinernen Brücke über den "Ziegenbach" (Jöllenbecker Mühlenbach) steuerte der preußische König Friedrich Wilhelm III. einen maßgeblichen Beitrag bei, daher der Name "Königsbrücke".

45. Hofanlage Upmeier zu Belzen, Twachtweg 133a

Im Jahre 2010 wurde auf dem uphof die erste urkundliche Erwähnung vor 665 jahren gefeiert. Das Haupthaus von 1791/99 ist Zentrum der Hofanlage und mit weiteren Fachwrkbauten Spiegelbild ravensbergischer Baukunst. Der  Uphof gehört mit seinem repräsentativen Anbau eines Wohnteils an das alte Haupthaus aus dem Jahre 1909 (Jugendstil) zu den bedeutensten Sattelmeierhöfen der Region. Deele und Stallungen werden heute für große und kleine Feste genutzt. Neben der Landwirtschaft wird eine Biogasanlage betrieben.

46. Hofdrubbel Dreeke, Beckendorfstr. 114, 118, 124 u. 125

Drubbel sind bis in die frühsächsische Zeit (vor 750 n. Chr.) zurückreichende Beispiele für die nordwestdeutsche Siedlungsgeschichte: Kleine Höfegruppen aus drei bis zehn Gehöften in unregelmäßiger Anordnung und Teil einer größeren Bauerschaft. Drubel existieren heute noch in den Bielefelder Randgemeinden (z.B. Ubbedissen, Oldentrup, Brake). Zum Jöllenbecker Drubbel gehören u.a. die Hofanlagen Schulze (früher Kindermann), Schulte-Döinghaus (früher Kastrup) Dreekmann und Döpke-Vahle (früher Döpke)

47. Barholzhof, Bargholzstr. 67

Alter westfälischer Bauernhof - zur Gartenseite repräsentativer Fachwerkgiebel aus den Jahren 1795/99. Neben der Landwirtschaft wird eine Biogasanlage betrieben.

48. Hof Meyer zu Bargholz, Bargholzstr. 115

Urkundlich bereits 1191 erwähnt - alter Sattelmeierhof. Alle Fachwerkgebäude brannten 1891 ab. Wiederaufbau eines zweigeschossigen steinernen Wohnhauses und getrennt stehender Wirtschaftsgebäude. Zum Hof gehört seit 2003 eine Windkraftanlage (Höhe 135 m)

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